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	<title>Radio selber bauen</title>
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	<description>Alles Mögliche zu den Themen Radiotechnik - Elektronik - Computer und mehr</description>
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		<title>Reparatur-Versuch an einem Röhrenradio Undine II</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reparatur-Versuch an einem Röhren-Oldie &#8220;Undine II&#8221; Als ich vor einiger Zeit unterwegs war, sah ich am Straßenrand ein verwaistes altes Radio stehen. Ich war schon daran vorbei aber die Neugier trieb mich dann doch zurück, um einen Blick darauf zu &#8230; <a href="http://www.radio-selber-bauen.de/2011/reparatur-versuch-an-einem-roehrenradio-undine-ii-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reparatur-Versuch an einem Röhren-Oldie &#8220;Undine II&#8221;</p>
<p>Als ich vor einiger Zeit unterwegs war, sah ich am Straßenrand ein verwaistes altes Radio stehen.<br />
Ich war schon daran vorbei aber die Neugier trieb mich dann doch zurück, um einen Blick darauf zu werfen.<br />
Es war ein Röhrenradio vom Typ &#8220;Undine II&#8221; und von Lackschäden abgesehen, sah es äußerlich gar nicht so schlecht aus. So keimte die Idee, einen Versuch zu starten, diesen Empfänger-Veteranen wieder zum Leben zu erwecken. Ich packte die Kiste ein und nahm sie erst einmal mit nach Hause.<span id="more-79"></span><br />
Tage später nahm ich mir dann die Zeit, das Gerät einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Zunächst reinigte ich es außen und innen, so gut es ging.</p>
<div id="attachment_83" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/UndineII-vvs_500.jpg" ><img class="size-full wp-image-83" title="Undine II" src="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/UndineII-vvs_500.jpg" alt="Röhren-Radio Undine II" width="500" height="414" /></a><p class="wp-caption-text">Röhren-Radio Undine II</p></div>
<p>Der Empfänger war vollständig mit Röhren bestückt und es waren keine anderen Schäden zu erkennen. Ich fasste mir ein Herz, steckte den Stecker in die Dose und schaltete das Radio ein. Wider Erwarten gab es keinen Knall und keinen Rauch und sogar die Heizfäden der Röhren begannen sichtbar zu glühen.<br />
Das war doch schon mal ein guter Anfang aber das Radio blieb stumm.<br />
Ich schaltete es wieder aus und zog dann nacheinander alle Röhren aus den Fassungen, um sie mir genauer anzusehen. Dabei stellte ich fest, dass auf dem Platz der Gleichrichterröhre, wo eigentlich eine EZ80 oder EZ81 stecken sollte, eine ECL81 tronte. So konnte das natürlich nicht funktionieren.<br />
Nach kurzer Internetrecherche zeigte sich, dass viele Röhren der 80er E-Serie noch angeboten werden. Ich hatte aber keine Lust auf solchen Investitionen ohne konkretere Aussichten auf einen Erfolg meiner Rettungsaktion.<br />
Freundlicherweise hatte der Radiohersteller, wie früher üblich, auf die Geräterückwand den Bestückungs- und den Schaltplan geklebt. Daraus erkannte ich, dass die Gleichrichterröhre provisorisch durch eine einfache Schaltung mit zwei Halbleiter-Gleichrichterdioden ersetzt werden konnte.<br />
Die Betriebsgleichspannung liegt in der Größenordnung von beinahe 400V. Da die Trafowechselspannung an der Diode bei negativer Halbwelle eine mehr als doppelt so hohe Spannung erzeugt, besorgte ich, um sicher zu gehen, zwei Si-Gleichrichterdioden mit 1000V Sperrspannung, lötete sie entsprechend zusammen uns steckte sie direkt in den Röhrensockel. Um größeren Schaden bei einem evtl. vorhandenen Kurzschluss zu vermeiden, schaltete ich zunächst noch eine 100-W-Lampe in Reihe. Da keine Rauchwölkchen aufstiegen, entfernte ich die Lampe aus der Schaltung.<br />
Als ich das Radio nun einschaltete, gab es die ersten Geräusche von sich. Ich war begeistert.<br />
Mit der eingebauten Hilfsantenne konnten auf UKW (heute als FM bezeichnet) stärkere Sender empfangen werden. Doch der Klang war ziemlich piepsig und verzerrt. Der Anfang war gemacht aber die Fehlersuche musste weitergehen.</p>
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		<title>Radio selber bauen mit Transistoren</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ersten Germaniumtransistoren machten das Radio bauen interessant Wie schon berichtet, konnte ich mir in den Anfangszeiten meiner Radiobasteleien typengerechte Transistoren nicht leisten. Aber irgendwann gelang es mir sogenannte Basteltransistoren zu bekommen, die zwar für Industrieschaltungen wegen Abweichungen einzelner Kennwerte &#8230; <a href="http://www.radio-selber-bauen.de/2011/radio-selber-bauen-mit-transistoren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die ersten Germaniumtransistoren machten das Radio bauen interessant</strong></p>
<p>Wie schon berichtet, konnte ich mir in den Anfangszeiten meiner Radiobasteleien typengerechte Transistoren nicht leisten. Aber irgendwann gelang es mir sogenannte Basteltransistoren zu bekommen, die zwar für Industrieschaltungen wegen Abweichungen einzelner Kennwerte nicht brauchbar waren, für viele Basteleien aber gut funktionierten.<span id="more-60"></span> Sie hatten die ovalen Gehäuse der OC811er Reihe, jedoch ohne Beschriftung, bzw. mit einem farbigen Firmensymbol. Die unterschiedlichen Farben des Symbols standen für verschiedene Verstärkungsklassen.<br />
Bei späteren Ausführungen der Transistoren für Endstufen kleiner Leistung wurden die ovalen durch runde Gehäuse ersetzt.</p>
<p>Zur Gewinnung weiterer Radio-Bauteile hatte ich mir einige defekte Radio-Geräte beschafft und diese ausgeschlachtet. Die Bauteile wurden gereinigt und sortiert und das Ergebnis war ganz ansehnlich.</p>
<p>Nun konnte es los gehen mit dem Transistor-Radio selber bauen. Die geplante Empfängerschaltung war eine Detektorschaltung mit Germaniumdiode zur HF-Gleichrichtung und einer nachfolgenden Transistorstufe als NF-Verstärker. Vor der Germaniumdiode war ein Parallelschwingkreis angeordnet, bestehend aus der Antennenspule und einem Drehkondensator zur Senderwahl.<br />
Für die Wiedergabe war ein Kopfhörer vorgesehen. Für einen Lautsprecher reichte die Verstärkung und Ausgangsleistung bei einer Transistorstufe nicht aus.</p>
<p>Auf einer kleinen Hartpapierplatte wurden der Drehkondensator, zwei Buchsenleisten für Antenne, Erde und die Kopfhörer und zwei Lötleisten fest geschraubt. Die Lötleisten, die parallel in der Mitte saßen, dienten als Lötstützpunkte für die übrigen Bauelemente und Verbindungsdrähte. Ein Schalter war nicht notwendig, weil die Kopfhörer beim Herausziehen die Batterieleitung öffneten.</p>
<p>Ein Spulenkörper mit Hochfrequenz-Eisenkern erhielt entsprechend der Schaltungsvorlage eine Wicklung aus 80 Windungen HF-Litze, mit einer Anzapfung bei der vierzigsten Windung. Die Litzenenden wurden abisoliert und verzinnt. Alle Bauteile wurden nach und nach an den Lötleisten verlötet und dabei möglichst direkt, ohne zusätzlichen Schaltdraht, miteinander verbunden.<br />
Anders als heute üblich, waren die Kopfhörer hochohmig, sodass kein Ausgangsübertrager eingebaut werden musste.</p>
<p>Die Schaltung sah wohl etwa so aus:</p>
<p><a href="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/detektorschaltung.gif" ><img class="alignright size-full wp-image-70" title="detektorschaltung" src="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/detektorschaltung.gif" alt="" width="380" height="250" /></a></p>
<p>Nach einiger Übung klappte das Löten ganz gut. Wichtig war vor allem, die Anschlüsse der Bauelemente erst einmal richtig blank zu machen und dann sauber zu verzinnen. Ansonsten konnte es bei den verwendeten alten Teilen leicht zu sogenannten &#8220;kalten Lötstellen&#8221;, also versteckten Wackelkontakten kommen.</p>
<p>Hier ein paar Bilder von Bauelementen, wie ich sie so ähnlich verwendet habe:</p>
<div id="attachment_73" class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><a href="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/spule130x150.jpg" ><img class="size-full wp-image-73 " title="spule130x150" src="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/spule130x150.jpg" alt="" width="130" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Spule mit HF-Eisenkern</p></div>
<div id="attachment_71" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/diode-oa685-180x150.jpg" ><img class="size-full wp-image-71 " title="diode-oa685-180x150" src="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/diode-oa685-180x150.jpg" alt="" width="180" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Germanium-Diode</p></div>
<div style="width: 100%; color: #fff;"><span>XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX</span></div>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_74" class="wp-caption alignleft" style="width: 90px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/transistor-oval-80x200.jpg" ><img class="size-full wp-image-74 " title="transistor-oval-80x200" src="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/transistor-oval-80x200.jpg" alt="" width="80" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Germanium-pnp-Transistor ähnlich OC811</dd>
</dl>
</div>
<div id="attachment_72" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/dreko180x200.jpg" ><img class="size-full wp-image-72 " title="dreko180x200" src="http://www.radio-selber-bauen.de/wp-content/uploads/dreko180x200.jpg" alt="" width="180" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Drehkondesator zur Senderabstimmung</p></div>
<div style="width: 100%; color: #fff;"><span>XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX</span></div>
<p>Zuletzt wurde der Transistor eingebaut. Das war noch einmal eine etwas heikle Arbeit, denn die Germaniumtransistoren waren wesentlich wärmeempfindlicher, als die heute meistens verwendeten Siliziumtransistoren. Die Anschlussdrähte mussten beim Löten nahe am Transistorgehäuse mit einer Flachzange festgehalten werden, um die Lötwärme abzuleiten. Vergaß man das, konnte der Transistor leicht den &#8220;Hitzetod&#8221; sterben.</p>
<p>Dann war endlich alles zusammengebaut. Sicherheitshalber prüfte ich noch einmal, ob keine Anschlüsse oder Verbindungen verwechselt waren. Danach kamen die Langdrahtantenne und die Erdleitung in ihre Buchsen, der Kopfhörer wurde angeschlossen und die Batterie angeklemmt.</p>
<p>Mit dem Drehkondensator suchte ich nach Sendestationen und fand sie auch schnell. Es waren mehrere Sender zu empfangen und die waren durch die Transistorstufe auch um einiges lauter zu hören, als zuvor nur mit der Diode. Ich war richtig stolz auf mein erstes selbst gebautes Transistor-Radio.</p>
<p>Aber bald merkte ich, dass es doch ziemlich hinderlich ist, Musik mit Kopfhörern zu hören, wenn man nebenbei noch etwas anderes tun möchte. Und schon war das nächste Radio-Projekt geboren: ein Transistorradio mit Lautsprecherempfang.</p>
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		<title>Empfangsversuche mit Germaniumdioden</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 15:08:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ende der 1950er Jahre kamen die ersten Germanium-Dioden, wie die OA625, Germanium-Transistoren der OC8xx-Baureihe und das erste Transistor-Taschenradio &#8220;Sternchen&#8221; auf den Markt. Mit den Transistoren und Dioden gab es für das &#8220;Radio selber bauen&#8221; natürlich wesentlich bessere und einfachere Voraussetzungen. &#8230; <a href="http://www.radio-selber-bauen.de/2011/empfangsversuche-mit-germaniumdioden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende der 1950er Jahre kamen die ersten Germanium-Dioden, wie die OA625, Germanium-Transistoren der OC8xx-Baureihe und das erste Transistor-Taschenradio &#8220;Sternchen&#8221; auf den Markt.<br />
Mit den Transistoren und Dioden gab es für das &#8220;Radio selber bauen&#8221; natürlich wesentlich bessere und einfachere Voraussetzungen.<br />
<span id="more-54"></span><br />
Als Stromverorgung reichten billige Flachbatterien aus, weshalb auch die Gefahr durch die in Röhrenschaltungen üblichen hohen Spannungen entfiel. Die geringe Größe der Bauelemente ermöglichte es, die kompletten Schaltungen in kleinen aus dünnen Pertinaxplatten zusammen geschraubten Gehäusen unterzubringen.<br />
Nun konnte ich meine Basteleien völlig selbständig durchführen und mit entsprechenden Anleitungen, damals hauptsächlich aus der Broschürenreihe &#8220;Der praktische Funkamateur&#8221;, gab es auch bald Erfolgserlebnisse. Anfangs waren die Transistoren noch ziemlich teuer und überstiegen meine finanziellen Möglichkeiten. Aber etwas später gab es dann sogenannte Basteltypen der Transistoren, die die Kennwertbereiche der Datenblätter nicht einhielten aber für viele Basteleien und erste Erfahrungen völlig genügten. Für diese Transistoren reichte auch mein Taschengeld.<br />
Um brauchbaren Empfang zu erhalten, spannte ich von meinem Fenster in den Garten einen langen Draht als Antenne (Ohne Blitzschutzvorrichtung sollte das nicht nach gemacht werden!). Ein in den Boden eingeschlagenes Metallrohr, an dem ich ebenfalls einen Draht befestigte, war meine Erde. Von meinem Vater hatte ich mir einen Kopfhörer geliehen. Im Gegensatz zu heute üblichen Kopfhörern/Ohrhöhrern waren die damals noch hochohmig (Impedanz über ein kOhm), was auch eine Voraussetzung meiner ersten Versuche war.</p>
<p>Bei aktuellen Hörern müsste man zur Anpassung einen entsprechenden Übertrager vorschalten. Wie ich gelesen habe, soll es auch möglich sein, dafür den Netztrafo eines evtl. vorhandenen defekten oder nicht mehr benötigten Steckernetzteiles zu verwenden. Der niederohmige Kopfhörer kommt dann an die Niederspannungsseite. Ich vermute aber, dass die Übertragungsverluste die Lautstärke deutlich mindern.</p>
<p>Auf die Bananenstecker des Kopfhörers steckte ich Krokodilklemmen. Die beiden Krokodilklemmen überbrückte ich mit einer Germaniumdiode.<br />
An die eine Seite der Diode klemmte dann noch die Erdleitung, an die andere Seite die Antenne. Und siehe da, wenn es im Raum ganz still war, hörte ich im Kopfhörer leise Musik. Die stammte von einem etwas stärkeren Sender, der sich mit leiseren Sendern im Hintergrung mischte. Ich hörte alle Sender gleichzeitig, weil ja keine spezielle Frequenz heraus gefiltert wurde aber nur sehr leise.</p>
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		<title>Erste Erfolge mit Röhren</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 12:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte schon mit Metall- und Elektrobaukästen, Lämpchen, Batterien und einem kleinen Experimentiertrafo gebastelt. Im Radiolehrbuch konnte ich lesen, dass Radios z.B. mit Trioden und Penthoden gebaut werden aber von der Vielzahl der vorhandenen Röhrentypen und den Röhrendaten hatte ich &#8230; <a href="http://www.radio-selber-bauen.de/2011/erste-erfolge-mit-roehren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte schon mit Metall- und Elektrobaukästen, Lämpchen, Batterien und einem kleinen Experimentiertrafo gebastelt. Im Radiolehrbuch konnte ich lesen, dass Radios z.B. mit Trioden und Penthoden gebaut werden aber von der Vielzahl der vorhandenen Röhrentypen und den Röhrendaten hatte ich keinen blassen Dunst.<br />
Aber so eine Triode wollte ich von meinem Vater jetzt haben, ohne zu wissen, dass ich mit meiner Taschenlampenbatterie als Spannungsquelle nicht viel erreichen würde.<br />
<span id="more-41"></span><br />
Nach längerem Drängen gab er dann endlich nach und sagte: Wir bauen das Radio gemeinsam. Er kramte aus seinen &#8220;Schätzen&#8221; im Keller die verschiedensten Teile hervor, die wir dafür brauchten. Jetzt machte ich erstmals reale Bekanntschaft mit den Bauelementen eines Radios: ein altes Volksempfänger-Gehäuse mit Lautsprecher, ein Chassis mit Drehkondensator, Skala, Röhrensockeln und Netztrafo, Elektrolytkondensatoren, ein Wellenschalter mit den Spulensätzen für Lang-, Mittel- und Kurzwellen, ein Potentiometer für die Lautstärkeregelung, ein Quetscher (Papierdrehkondensator) für die Rückkopplungseinstellung und Schachteln mit Kondensatoren und Widerständen.<br />
Als Röhren kamen eine AF7 für die Audionstufe, eine AL4 für die NF-Verstärkung und eine AZ11 für die Gleichrichtung zum Einsatz. Eine passende Schaltung war auch bald gefunden.<br />
Es war Wochenende und nach dem Abendbrot ging es los. Die ganze Nacht hindurch glühte der Lötkolben und dampfte das Kolophonium (ich glaube es war damals sogar Lötfett). Früh um fünf Uhr hatten wir alles zusammen gelötet.<br />
Mein Vater wies mich darauf hin, vorsichtig zu sein, da im Radio durch die Gleichrichtung Spannungen über 300 Volt vorhanden waren. Dann schalteten wir das Radio ein und es knallte und blitzte nichts &#8211; schon mal ein Erfolg. Mein Vater tippte mit dem Schraubenzieher auf das Steuergittergitter der AL4. Es brummte. Die Endstufenröhre arbeitete. Genauso testeten wir die AF7 und es brummte noch lauter. Wir rollten ein paar Meter Schaltdraht aus und steckten ein Ende in die Antennenbuchse. Der Rückkopplungsdrehko wurde bis kurz vor das Einsetzen des Pfeifens verstellt. Als wir dann an der Senderabstimmung drehten, ertönte plötzlich Musik und zwar ziemlich laut.<br />
Wir waren stolz &#8211; das Radio funktionierte. Und das recht gut, wie ich feststellte, nachdem ich eine Langdrahtantenne aufgebaut und angeschlossen hatte. Auf den drei Wellenbereichen waren eine ganze Anzahl von Sendern in guter Lautstärke und brauchbarer Klangqualität zu empfangen. Natürlich ließen durch den Freischwinger-Lautsprecher die hohen Tonfrequenzen etwas zu wünschen übrig, doch HiFi-Technik kannten wir damals noch nicht.<br />
Ich durfte das Gerät mit auf mein Zimmer nehmen und hatte nun die Möglichkeit jeden Morgen vor der Schule auf Kurzwelle den &#8220;Morgenwecker&#8221; von Radio Luxemburg hören.</p>
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		<title>Wie ich zum Radio selber bauen kam</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 14:26:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schon als Steppke war ich von einem speziellen Radio begeistert. Mein Vater hatte gemeinsam mit seinem Onkel schon Jahre zuvor ein Radio selber bauen wollen und mit einem Bausatz der Marke Ingelen war ihnen das auch gelungen. Wir besaßen noch &#8230; <a href="http://www.radio-selber-bauen.de/2011/wie-ich-zum-radio-selber-bauen-kam/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon als Steppke war ich von einem speziellen Radio begeistert.<br />
Mein Vater hatte gemeinsam mit seinem Onkel schon Jahre zuvor ein Radio selber bauen wollen und mit einem Bausatz der Marke Ingelen war ihnen das auch gelungen.<span id="more-33"></span></p>
<p>Wir besaßen noch keinen Fernseher und deshalb war Radio Hören sowieso interessant. Aber dieses Radio hatte als Besonderheit auf der Frontseite über den Abstimmknöpfen eine runde Europakarte und je nach dem, welcher Sender eingestellt wurde, leuchteten auf der Karte am Ort des eingestellten Senders verschieden farbige Lichtpunkte auf.<br />
Was ich damals noch nicht wusste: Mit der Abstimmung bewegte sich im Gerät eine Lampe über die Enden vieler gebogener Glasstäbe hinweg, die als Lichtleiter bei passender Stellung das Licht zum entsprechenden Kartenpunkt brachten.</p>
<p>Eines Tages kramte ich neugierig in den Schubläden des Flurschrankes herum. In der hintersten Ecke entdeckte ich zwei große Bücher mit seltsamen Symbolen und umfangreichen Beschreibungen. Es waren die Lehrbücher meines Vaters, der den Beruf eines Radioinstandsetzers &#8211; heute würde man Rundfunkmechaniker sagen &#8211; erlernt hatte. </p>
<p>Die Beschreibungen der Radiobauelemente und Radioschaltungen zogen mich so in ihren Bann, dass ich es kaum erwarten konnte, ein Radio selber bauen zu können. Doch bis dahin sollte noch einige Zeit vergehen.</p>
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		<title>Begeistert von Radio-Wellen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 10:43:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Weil man es heute nicht anders kennt, denkt kaum jemand darüber nach. Aber genauer betrachtet ist es schon faszinierend, wenn man mit einer Kiste, in der mehr oder weniger viele elektronische Bauteile stecken, Signale hörbar macht, die (beinahe) im selben &#8230; <a href="http://www.radio-selber-bauen.de/2011/begeistert-von-radio-wellen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil man es heute nicht anders kennt, denkt kaum jemand darüber nach.<br />
Aber genauer betrachtet ist es schon faszinierend, wenn man mit einer Kiste, in der mehr oder weniger viele elektronische Bauteile stecken, Signale hörbar macht, die (beinahe) im selben Moment irgendwo, vielleicht hunderte oder gar tausende Kilometer entfernt, mit einem Funksender erzeugt werden.<span id="more-28"></span><br />
Und erstaunlicherweise ist es bei Wahl der richtigen Frequenzen zur richtigen Tageszeit möglich, dass man mit einem kleinen Sender von ein paar Watt Sendeleistung wesentlich größere Entfernungen überbrückt, als ein 10000-W-Sender auf einer anderen Frequenz.<br />
Seit vielen Jahrzehnten gibt es weltweit Funktechnik-Begeisterte, die das &#8220;Radio selber bauen&#8221; zu Ihrem oft intensiv betriebenen Hobby gemacht haben.<br />
Heute steht ein umfassendes Angebot an Bauelementen und Baugruppen aller Preis- und Leistungsklassen zur Verfügung, dass dieses Hobby dann auch ganz schön teuer werden lassen kann. Aber schon mit minimalem Kostenaufwand kann man in das Thema &#8220;Radio selber bauen&#8221; einsteigen und erste Erfolgserlebnisse zu genießen.</p>
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